******************** Liebesgeschichte einer Sommernacht von Antigone ******************** ++++++++++++++++++++ Kurzbeschreibung ++++++++++++++++++++ Ein Mann und eine Frau begegnen einander an einem heißen Tag im Juli und erleben Erotik pur. Ein schöner Sommertag im Juli. Später Nachmittag. Ich trage ein luftig leichtes Sommerkleid und bin unterwegs auf dem Gehsteig der Gumpendorfer Straße. Ein Mann überholt mich, bleibt stehen, sieht mich an und fragt mich, ob ich mit ihm auf einen Kaffee gehen würde. Er sieht gut aus, wirkt sympathisch. Ich habe Zeit und auch Lust, ihn näher kennenzulernen. Ich sage ja. Wir gehen in das nächstgelegene Kaffeehaus und sitzen dann bei einer Melange einander gegenüber. Er ist etwas jünger als ich und sieht sehr gut aus. Er sagt, er findet mich erotisch. Mein Hüftschwung wäre ihm aufgefallen. Deshalb habe er mich angesprochen. Wir reden über dies und das. Das Gespräch ist in einem angenehmen Fluss. Ich fühle mich wohl in seiner Gegenwart. Es ist Freitagabend. Ausgehtag für die meisten Menschen. Das Kaffeehaus sperrt bald zu. Die Frage steht im Raum: Was machen wir mit dem angebrochenen Abend? Dass wir noch etwas miteinander machen würden, liegt unausgesprochen in der Luft. Ich sage ihm, dass ich gerne tanzen gehen würde. Ich schlage ein nostalgisch romantisches Tanzcafé im 6. Bezirk vor. Er ist einverstanden. Wir machen uns auf den Weg dorthin. Dann sitzen wir im Tanzcafé. Langsame Musik. Dämmerlicht. Die erotische Spannung zwischen uns ist aufregend und vielversprechend. Ich trage schwarze Netzstrümpfe. Er fragt mich, ob er mein Knie berühren dürfe. Ich sage ja. Seine Hände auf meinem Knie. Das fühlt sich gut an. Ein Knistern zwischen uns greifbar nahe. Wir tanzen zu langsamer romantischer Musik. Zärtliche Berührungen. Eine Szene wie in einem Film. Fast unwirklich. Irgendwann verlassen wir das Tanzlokal. Es ist schon spät. Nach Mitternacht. Wir suchen ein anderes Lokal. Immer wieder bleiben wir stehen, um uns lange und leidenschaftlich zu küssen. Unvergesslich schöne Küsse. Körper an Körper, erhitzt von der heißen Sommernacht. Augenblicke, die ewig dauern sollten. Und wenn sie vorbei sind, einen süßen erfüllenden Nachgeschmack in der Seele ein Leben lang hinterlassen. Die Zeit ist unbarmherzig. Die Morgenstunden brachen an. Und die Frage: zu dir oder zu mir? Zu mir ging es nicht. Ich lebte nicht allein. Er schon. Also fuhren wir zu ihm nach Hause und setzen in seiner Wohnung, in seinem Schlafzimmer diese Liebesgeschichte einer Sommernacht fort. Sie war gleichzeitig der Anfang und das Ende. Ein gemeinsames Frühstück am späten Vormittag auf seiner Terrasse, letzte Gespräche, letzte Berührungen und ein Abschied für immer. ******************** Am 5.7.2026 um 19:52 von Antigone auf StoryHub veröffentlicht (https://storyhub.de/?s=kgvSt) ********************