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| Sätze: | 17 | |
| Wörter: | 343 | |
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MEIN GEHEIMNISVOLLER GARTEN
Frühlingschristrose
Hoffnung ist der geheime Name meiner Frühlingschristrose.
Schon seit vielen Jahren wächst eine Christrose in meinem Garten. Die Frühlingschristrose scheint den gewöhnlichen Jahreszeiten nicht zu gehorchen. Sie blüht wenn die Erde noch schläft als würde sie zeigen, dass auch Kälte das Leben nicht zum Schweigen bringt. Das macht sie ein wenig geheimnisvoll.
Sie ist keine laute triumphierende Frühlingsblume sondern eine sehr ruhige Pflanze. Mit ihren leicht geneigten Blüten sieht sie aus als wüsste sie etwas vom Winter das andere Blumen nicht wissen. Ihre symbolische Bedeutung ist ein wenig widersprüchlich. Sie steht für Hoffnung, Neubeginn Widerstandskraft und auch für stille Stärke.
Aus den christlichen Erzählungen stammt der Mythos vom armen Hirten Mädchen. Es wollte dem neugeborenen Jesuskind kein Geschenk bringen, weil es nichts besaß. Es weinte im Schnee, und dort, wo seine Tränen den Boden berührten, blühte plötzlich eine weiße Christrose. Darum wurde die Pflanze auch zum Symbol vom Göttlichen Trost mitten im Winter. Die weiße Blüte wurde dabei oft als Sinnbild von Reinheit und innerem Licht verstanden.
Die Blüten meiner Pflanze zeigen ein tiefes dunkles Purpur. Für mich zeigt sie die Hoffnung auf ein baldiges Ende der kalten Tage und die Hoffnung auf mehr Licht und Wärme.
Eine düstere Symbolik hat sie in der Mythologie. Sie wird als Pflanze an der Schwelle zwischen Heilung und Gefahr, Winter und Leben, Diesseits und geheimnisvoller Anderswelt beschrieben. In der antiken griechischen Mythologie erzählt man die Sage, dass der Seher und Heiler Melampus die Töchter des Königs von ihrem Wahnsinn heilte mithilfe dieser Pflanze.
Gleichzeitig wusste man schon damals, dass die Pflanze giftig ist. Deshalb haftete ihr immer etwas Verbotenes und Magisches an.
Im Mittelalter galt die Christrose als Schutzpflanze gegen böse Geister und Abwehrmittel gegen Hexerei.
Meine Christrose steht an der Grenzmauer zum Nachbargrundstück. Und jetzt weiß ich endlich warum keine bösen Geister in meinem Garten sind.
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DamirStrbac • Vor einem Tag, 2 Stunden und 44 Minuten | |
| Es ist eine Gabe in einer Blume etwas zu sehen und zu fühlen, das sonst niemand bemerkt. Vielleicht hält sie genau deswegen die bösen Geister fern. Liebe Grüße, Damir 💕 🤗 💐 | ||
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Leara • Vor 3 Tagen, 5 Stunden und 18 Minuten | |
| Ich habe einige rosa und purpurrote Christrosen, sie blühen Jahr für Jahr, sie samen aus und vermehren sich. Ich habe schon einige davon verschenkt. Über ihre Bedeutung habe ich bis jetzt nicht nachgedacht. Schön, da jetzt mehr darüber zu wissen, lg Leara | ||
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Nandoswiftie • Vor 3 Tagen, 21 Stunden und 41 Minuten | |
| Liebe G. Es ist so schön, diese tröstliche und wunderbar erzählte Geschichte zu lesen. Knüpfen wir da weiter wo wir aufgehört haben. Liebe Grüsse | ||
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Anne • Vor 4 Tagen, 10 Stunden und 45 Minuten | |||||||||||
| So ein wunderbarer Text. Bei mir stehen diese Blumen, ich sage Lenzrosen, auch entlang des Nachbarzauns. 5 Sterne für die Story! Der halbe Stern ist wider besseres Wissen passiert und tut mir leid! | ||||||||||||
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Nilibi • Vor 4 Tagen, 10 Stunden und 45 Minuten | |||
| Ab sofort sehe ich meine Christrosen mit einem anderen Blick. Diese Pflanze zum Mittelpunkt einer Geschichte zu machen finde ich genial. Ich komme von Story one und probiere diese Plattform gerade aus. Die Christrose ist mein Einstieg. | ||||
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Musenzeit • Vor 4 Tagen, 11 Stunden und 50 Minuten | |
| Eine so schöne, hoffnungsvolle Stimmung zauberst du mit deinem träumerischen Ausflug in die Geschichte dieser Blume, die auch bei mir im Garten steht.🌿🙂 Schön, dass du hier weiterschreibst!💞🤗 | ||
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